{"id":96676,"date":"2023-10-19T20:48:54","date_gmt":"2023-10-19T18:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/test5.mi-backup.ch\/?p=96676"},"modified":"2023-10-20T08:46:57","modified_gmt":"2023-10-20T06:46:57","slug":"rosenkranzmonat-ave-maria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test5.mi-backup.ch\/de\/rosenkranzmonat-ave-maria\/","title":{"rendered":"Rosenkranzmonat: Ave Maria!"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-96677\" src=\"https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-300x158.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-300x158.jpg 300w, https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-768x403.jpg 768w, https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-1536x807.jpg 1536w, https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-2048x1076.jpg 2048w, https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-425x223.jpg 425w, https:\/\/test5.mi-backup.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Zitat-2023_KW-42_7-600x315.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" title=\"\"><\/a> <\/em><\/p>\n<p><em>Das Rosenkranzgebet ist sehr segensreich. Die katholische Kirche hat dieses von der Muttergottes geschenkte Gebet stets empfohlen (siehe Bild, Zitat \u00fcber den Rosenkranz vor fast 700 Jahren).<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu ein Interview mit Pater Heinrich M\u00f6rgeli, einem der gro\u00dfen F\u00f6rderer des Rosenkranzgebetes. Als Exerzitienmeister hat er vielen Konvertiten und bekehrten Katholiken die Liebe zum marianischen Psalter ins Herz gesenkt. Das Interview ist entnommen aus dem Mitteilungsblatt (<\/em><a href=\"https:\/\/fsspx.ch\/de\/news-events\/news\/rosenkranzmonat-ave-maria-85832\" class=\"broken_link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MB<\/a><em>).<\/em><\/p>\n<p><strong>Einleitung:<\/strong> Der Monat Oktober hei\u00dft in der Fr\u00f6mmigkeit des christlichen Volkes der \u201eRosenkranz-Monat\u201c. Papst Leo XIII. hatte den Rosenkranz den Gl\u00e4ubigen nach den gro\u00dfen politischen und religi\u00f6sen Krisen des 19. Jahrhunderts in einer Reihe von Enzykliken ans Herz gelegt und den Oktober als Zeit des gemeinsamen Rosenkranzbetens in der Pfarrei proklamiert.<\/p>\n<p>Der Himmel ist diesem Bem\u00fchen vorhergegangen (Lourdes) und hat es mit seinem Siegel versehen (Fatima).<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: Hochw\u00fcrden, man kann die Frage nicht oft genug wiederholen: Warum hat der Rosenkranz eine solche Bedeutung? Ist er nicht nur eine \u201eFr\u00f6mmigkeitsform\u201c, die der Beliebigkeit und dem Geschmack des einzelnen Katholiken \u00fcberlassen bleiben sollte?<\/p>\n<p><strong>Pater Heinrich M\u00f6rgeli:<\/strong> Ich wage zu sagen, dass der Rosenkranz heute zu unserer heiligen Religion geh\u00f6rt wie die tradtionelle heilige Messe. Wir d\u00fcrfen dieses Gebet als ein Geschenk des Himmels betrachten, das uns von Gott durch die Vermittlung Mariens gegeben wurde. Es begann mit dem Konzil von Ephesus, welches im Jahr 431 den Titel der Gottesmutterschaft Mariens best\u00e4tigt hat und den Gru\u00df des Ave Maria mit der Anrufung \u201eHeilige Maria, Mutter Gottes, bitte f\u00fcr uns S\u00fcnder\u2026\u201c als Gebet der Christen begr\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>Die Gebetsweise des Rosenkranzes mit der Betrachtung der 15 Glaubensgeheimnisse ist dem heiligen Dominikus im Jahre 1208 geoffenbart und als wirksames Mittel gegen die hartn\u00e4ckigen Irrt\u00fcmer der Albigenser geschenkt worden.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahrhunderten erlangte die Christenheit durch dieses Gebet herrliche Siege gegen innere und \u00e4u\u00dfere Feinde der Kirche. Man denke an die Besiegung der \u00fcberlegenen Flotte der T\u00fcrken in der nur f\u00fcnfeinhalb Stunden dauernden Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571. Die Kirche verlieh darauf der Gottesmutter den Titel Unserer Lieben Frau vom Siege und setzte bei dieser Gelegenheit das Rosenkranzfest ein.<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: Sie haben haben viele Jahrzehnte Exerzitien gepredigt und haben dadurch einen nicht geringen Einflu\u00df auf das \u201egeistliche Profil\u201c des Schweizer Distrikts haben d\u00fcrfen. Welche Rolle spielte der Rosenkranz in der Kirchenkrise der letzten 50 Jahre?<\/p>\n<p><strong>Pater M\u00f6rgeli: <\/strong>Tats\u00e4chlich haben sich seit den 70er Jahren viele Gl\u00e4ubige, die durch kirchliche Neuerungen verwirrt und durch progressistische Priester entt\u00e4uscht wurden, nach Hilfe in dieser Glaubensnot umgesehen. Wie in einer Familie, wo der Vater seine Aufgabe vernachl\u00e4ssigt, sich die Kinder umso mehr der Mutter zuwenden, so richteten sich auch die Gl\u00e4ubigen vertrauensvoll an Maria, die Mutter der Kirche und die Hilfe der Christen. Sie trafen sich an Wallfahrtsorten und erfuhren dort von Maria die Weisung, am Glauben festzuhalten, den Rosenkranz zu beten und glaubenstreue Priester zu unterst\u00fctzen. Es bildeten sich verschiedene Gebetsgruppen, die sich dann sp\u00e4ter oft zu Zentren der Tradition entwickelten. An diesen Orten sind sich die Gl\u00e4ubigen einig, dass Maria sie vor dem Verderben gerettet hat.<\/p>\n<p>Auch heute finden immer wieder suchende Menschen auf erstaunlichen Wegen zu uns, und wenn man sie fragt, was ihnen dabei geholfen hat, vernimmt man oft die Antwort: \u201eWir begannen, den Rosenkranz zu beten, und dann hat uns Maria gef\u00fchrt.\u201c<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: In Lourdes und Fatima spielte der Rosenkranz eine besondere Rolle. Warum?<\/p>\n<p><strong>Pater M\u00f6rgeli: <\/strong>Zu fr\u00fcheren Zeiten hie\u00df es haupts\u00e4chlich: Rette Deine Seele! In Lourdes begann Maria auch um das Gebet f\u00fcr andere, f\u00fcr die S\u00fcnder, zu bitten. Das hei\u00dft, die Gl\u00e4ubigen sollten f\u00fcr die vielen durch die Irrt\u00fcmer der neuzeitlichen Revolutionen von der Religion getrennten und der Gottlosigkeit ausgelieferten Seelen beten, auf dass Maria als Mittlerin aller Gnaden ihnen bei Gott Barmherzigkeit erlangen kann.<\/p>\n<p>In Fatima wurde dieser Aufruf noch deutlicher. Die Gottesmutter setzt sogar ihr unbeflecktes Herz ein, damit wir durch dessen Heiligkeit bei Gott nicht nur alle S\u00fcnder, sondern sogar ihre L\u00e4sterer und hasserf\u00fcllten Feinde vor der ewigen H\u00f6lle retten k\u00f6nnen. Als Bedingung erbittet sie wiederum den Rosenkranz, den wir t\u00e4glich beten sollen, und die Andacht zu ihrem unbefleckten Herzen. In Fatima gab sie sich bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 als K\u00f6nigin des Rosenkranzes zu erkennen.<\/p>\n<p>Sie stellen die Frage nach dem Warum?<\/p>\n<p>Der Rosenkranz ist offensichtlich das Lieblingsgebet der Gottesmutter. Darin wiederholen wir den Gru\u00df mit dem Lob, das die allerheiligste Dreifaltigkeit selbst durch den Engel an sie gerichtet und sie dadurch zur W\u00fcrde der jungfr\u00e4ulichen Mutterschaft des Erl\u00f6sers erw\u00e4hlt hat. Daher kann niemand au\u00dfer Gott und Maria erfassen, welche Freude dieser Gru\u00df im Herzen Mariens geweckt hat. Wenn wir sie deshalb ganz bewusst bei jedem Ave gr\u00fc\u00dfen, erinnern wir sie an diesen gesegneten Augenblick der Menschwerdung des Sohnes Gottes.<\/p>\n<p>Den zweiten Grund k\u00f6nnte man in der Verbundenheit dieses Gebetes mit der Betrachtung der Erl\u00f6sungsgeheimnisse sehen. Die von der Gottesmutter angebotene Rettung der Seelen beruht auf dem Glauben an die ewigen Wahrheiten. Durch die Betrachtung der Geheimnisse \u00fcben wir stellvertretend f\u00fcr die S\u00fcnder Akte des Glaubens und k\u00f6nnen ihnen auf diese Weise die Bekehrung erlangen.<\/p>\n<p>Ein dritter Grund k\u00f6nnte der zeitliche Umfang dieses Gebetes sein. F\u00fcr den Rosenkranz nimmt man sich normalerweise eine halbe Stunde Zeit, und dies verlangt doch eine gewisse Ernsthaftigkeit oder sogar ein bedeutendes Opfer. Die Gottesmutter freut sich sicher, wenn wir ihr eine halbe Stunde lang Gesellschaft leisten.<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: Woran erkennt man den Katholiken? Am Rosenkranz in der Tasche und der Hornhaut auf den Knien? Sollte das eine realistische Beschreibung sein?<\/p>\n<p><strong>Pater M\u00f6rgeli: <\/strong>Das w\u00e4ren lediglich \u00e4u\u00dferliche Merkmale, die nicht wesentlich sind. Der Heiland sagt selbst: \u201eDas Reich Gottes ist in euch!\u201c und der heilige Paulus: \u201eDer Buchstabe t\u00f6tet, aber der Geist macht lebendig. \u201c Das entscheidende Element des Glaubens und jeder religi\u00f6sen \u00dcbung ist die Innerlichkeit, weil sie geistige Wirklichkeiten sind.<\/p>\n<p>Leider ist der Rosenkranz f\u00fcr viele Christen lediglich eine zu erf\u00fcllende Pflicht, den sie mit der vorherrschenden Absicht beten, m\u00f6glichst schnell damit fertig zu werden. Man betet ihn vielleicht noch mit der l\u00f6blichen Absicht, weil die Gottesmutter es w\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Es ist hilfreich, die Gottesmutter beim Ave gr\u00fc\u00dfen zu wollen, um sie zu erfreuen. Das griechische Wort \u03c7\u03b1\u1fd6\u03c1\u03b5 weist uns in diese Richtung, denn es bedeutet \u201efreue dich\u201c. Auch der Name \u201eGnadenvolle\u201c ist beachtenswert. Maria ist nicht nur \u00e4hnlich einem Gef\u00e4\u00df mit Gnaden erf\u00fcllt, sondern ihr ganzes Wesen ist von g\u00f6ttlicher Gnade und Vollkommenheit durchdrungen und belebt. Deshalb ist Gott mit ihr und in ihr, so viel es f\u00fcr ein Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist. In Maria ist Gott herrlicher gegenw\u00e4rtig als in den h\u00f6chsten Seraphim, sagt Ludwig Maria Grignion von Montfort.<\/p>\n<p>Als vernunftbegabte Wesen sollen wir den Beweggrund f\u00fcr unser Gebet erw\u00e4gen. Deshalb stellt die Kirche das Vaterunser mit den sieben gro\u00dfen Bitten unseres Herrn an den Anfang jedes Ges\u00e4tzchens.<\/p>\n<p>Ferner kann auch das Bewusstmachen der besonderen Gebetsmeinung das Beten intensivieren. Wenn wir z. B. an die in diesem Moment Sterbenden denken, werden wir unweigerlich zur Ernsthaftigkeit in unserem Beten angespornt.<\/p>\n<p>Eine belebende Wirkung hat auch das Betrachten des ausgew\u00e4hlten Ges\u00e4tzchens. Hier ist nicht so sehr eine lebendige Phantasie notwendig, sondern der Akt des Glaubens, durch den wir uns mittels der Gnade mit dem Geschehen verbinden. Mit der Hoffnung erbitten wir die von Jesus und Maria erlangten und im Geheimnis enthaltenen Gnadenfr\u00fcchte f\u00fcr unsere Heiligung. Durch die Tugend der Liebe vereinigen wir uns mit den Gesinnungen, Gedanken und Gef\u00fchlen, mit denen Maria alles mit Jesus miterlebt hat. Wir gr\u00fc\u00dfen Maria unter dem Gesichtspunkt und in der Situation des betreffenden Geheimnisses, indem wir nach Belieben einmal mehr an die gesprochenen Worte oder dann wieder eher an die Bedeutung des Geschehens denken.\u00a0 So kann der Rosenkranz zu einer Betrachtung oder gar zur Kontemplation hinf\u00fchren. Lassen wir uns dabei von der Liebe zu Jesus und Maria leiten!<\/p>\n<p>Wenn wir den Rosenkranz in diesem Lichte sehen und uns bem\u00fchen, ihn in dieser Weise beten, wird er f\u00fcr uns kein langweiliges Gebet mehr sein.<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: Der Rosenkranz hat ganz besondere Formen ausgepr\u00e4gt. Denken wir an den \u201eLebendigen Rosenkranz\u201c, den \u201eRosenkranz-S\u00fchnekreuzzug\u201c, den Familienrosenkranz, den \u00f6ffentlichen Rosenkranz auf den Pl\u00e4tzen. Haben Sie Ratschl\u00e4ge f\u00fcr die Verbreitung des Rosenkranzes?<\/p>\n<p><strong>Pater M\u00f6rgeli: <\/strong>Das sind sehr lobenswerte Bestrebungen, die jeweils durch eine konkrete Notsituation entstanden sind: F\u00fcr den Rosenkranz-S\u00fchnekreuzzug war es die Befreiung \u00d6sterreichs von der kommunistischen Besetzung nach dem zweiten Weltkrieg. Das \u00f6ffentliche Rosenkranzgebet auf den Pl\u00e4tzen begann man wegen der gesellschaftlichen Probleme infolge der sogenannten Pandemie vor zwei Jahren.<\/p>\n<p>Ich denke, das Rosenkranzgebet sollten wir in dieser Zeit des Glaubenszerfalls vor allem als Rettungsmittel f\u00fcr die gef\u00e4hrdeten Seelen und f\u00fcr eine echte und tiefgreifende Erneuerung der Kirche neu entdecken.<\/p>\n<p>Der erstaunliche Eifer in der Tradition gegen Ende des 20. Jahrhunderts, welcher f\u00fcr die Erneuerung den Weg geebnet hat, soll gerade in unsere dramatischen Zeit wieder erweckt werden!<\/p>\n<p>Der Geisteskampf ist heute offensichtlich heftiger geworden. Der vom heiligen Grignion vorausgesagte Endkampf Satans gegen die Frau der Apokalypse ist offensichtlich im Gange. Die Androhungen von Fatima scheinen sich zu erf\u00fcllen: \u201eWenn man aber nicht aufh\u00f6rt, Gott zu beleidigen, \u2026 wird die Welt f\u00fcr ihre Verbrechen durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters gestraft werden. \u2026 Um das zu verhindern, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die S\u00fchnekommunion an den ersten Sams\u00actagen zu erbitten. Wenn man auf meine W\u00fcnsche h\u00f6rt, wird Russ\u00acland sich bekehren, und es wird Friede sein. Wenn nicht, dann wird es seine Irrlehren \u00fcber die Welt verbreiten, die Kriege und Ver\u00acfolgungen der Kirche heraufbeschw\u00f6ren werden. Die Guten werden gemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; verschiedene Nationen werden vernichtet werden.\u00bb<\/p>\n<p>Ich denke, wir sind bald hier angelangt. Deshalb w\u00e4re mein dringendster Wunsch, dass sich gro\u00dfherzige Seelen dem unbefleckten Herzen Mariens weihen, sich an der Hand Mariens in Jesus durch das eifrige Rosenkranzgebet erneuern und durch die Nachahmung der Tugenden Mariens zur Heiligkeit hinbewegen. Ihr Beispiel wird gewiss auch in ihrer Umgebung und in ihren Familien Fr\u00fcchte tragen.<\/p>\n<p>Glauben wir fest an die Verhei\u00dfung Mariens, die Schwester Lucia im Jahre 1957 Pater Fuentes mitgeteilt hatte: \u201eIn diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, hat die allerseligste Jungfrau dem Rosenkranzgebet eine neue Wirksamkeit verliehen, die es fr\u00fcher nicht hatte.\u201c \u2013 Diese Verhei\u00dfung gilt es zu erproben!<\/p>\n<p>Die tr\u00f6stliche Verhei\u00dfung Mariens: \u201eAm Ende aber wird mein Unbe\u00acflecktes Herz wird triumphieren\u201c soll uns im Eifer ermutigen. Der Sieg der Jungfrau \u00fcber die Schlange wird sicher eintreffen. Aber das Ausma\u00df des Triumphes wird von unserer Mitwirkung abh\u00e4ngen. Entsprechend unserer Ernsthaftigkeit, mit der wir dem Aufruf Mariens durch unser Gebet und unserer Heiligung werden mehr oder weniger Seelen gerettet oder der ewigen Verdammnis anheimfallen!<\/p>\n<p>Diese von Papst Pius XII. als \u201eschauererregendes Geheimnis\u201c bezeichnete Tatsache sollten wir uns \u00f6fters ins Bewusstsein rufen!<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: Welche Rosenkranzheilige w\u00fcrden Sie gerne den Gl\u00e4ubigen besonders empfehlen?<\/p>\n<p><strong>Pater M\u00f6rgeli: <\/strong>Allen voran w\u00fcrde ich den heiligen Ludwig Mari Grignion empfehlen, diese Feuerseele, die uns im Goldenen Buch die Bedeutung Mariens im Heilsplan der Erl\u00f6sung in genialer Weise dargelegt hat. Die Reicht\u00fcmer des Rosenkranzgebetes erkl\u00e4rt dieser Heilige im Buch Der heilige Rosenkranz. Der franz\u00f6sische Titel lautet: Le secret admirable du tr\u00e8s saint Rosaire.<\/p>\n<p>Pater Maximilian Kolbe lehrt uns seinerseits, den Rosekranz als wirksamste geistliche Waffe gegen Satan und f\u00fcr den Aufbau des Reiches Jesu Christi in die Hand zu nehmen.<\/p>\n<p>Empfehlen wir das Vorbild dieser gro\u00dfen Heiligen besonders unseren Priestern zur Nachahmung, denn die Priester sind berufen, als gute Hirten unseren lieben Gl\u00e4ubigen voranzugehen.<\/p>\n<p><strong>MB<\/strong>: Vergelt\u2019s Gott f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rosenkranzgebet ist sehr segensreich. Die katholische Kirche hat dieses von der Muttergottes geschenkte Gebet stets empfohlen (siehe Bild, Zitat \u00fcber den Rosenkranz vor fast 700 Jahren). Dazu ein Interview mit Pater Heinrich M\u00f6rgeli, einem der gro\u00dfen F\u00f6rderer des Rosenkranzgebetes. 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